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Wie entstehen Himmelsspiegelungen?

Vielleicht hast du auch schon einmal ein solches Phänomen gesehen. Ein regenbogenfarbiger Fleck oder Streifen am Himmel. Diese Erscheinungen kommen gar nicht so selten vor und werden zusammenfassend als Halo-Erscheinungen bezeichnet. Aber wie entstehen diese und wann kann man sie beobachten?

Auf Grund der auftretenden Regenbogenfarben, liegt eine ähnliche Entstehung nahe (vgl. Wie entsteht ein Regenbogen). Das Sonnenlicht wird auch hier gebrochen und reflektiert. Allerdings geschieht das nicht an Regentropfen, sondern an Eiskristallen in der Atmosphäre. Dies Kristalle treten meist in hohen Schleierwolken auf. Durch die Vielfalt solcher Eiskristalle gibt es auch viele verschiedene Erscheinungsformen von Halos. Die im Bild gezeigte, sogenannte „Nebensonne“ ist ein bunter Fleck. Häufig sind aber auch ringförmige Erscheinungen neben oder um die Sonne zu sehen. Insgesamt sind über 50 verschiedene Halo Formen bekannt, wobei noch nicht jede bis ins Detail erklärt werden kann.

Bei sehr kalten Temperaturen im Winter kann man die Phänomene auch mal bei tief hängendem Nebel beobachten. Im sogenannten Eisnebel können sich auch Eiskristalle bilden und beispielsweise einen Ring um die Sonne erscheinen lassen. In seltenen Fällen können durch die Überlagerung mehrerer Halos spektakuläre Bilder entstehen.

 

Quellen:

https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/was-sind-haloerscheinungen/

https://www.meteoros.de/themen/halos/

Was ist eigentlich Trockeneis und wofür wird es verwendet?

Trockeneis, das überwiegend für Kühlzwecke verwendet wird, ist festes Kohlenstoffdioxid (CO2). CO2 hat die Eigenschaft, dass es bei normalem Umgebungsdruck (etwa 1bar Luftdruck)  bei  -78,5°C sublimiert. Das bedeutet, dass es vom festen direkt in den gasförmigen Zustand übergeht, ohne dabei zwischendurch flüssig zu werden. Das ist auch der Grund, warum Trockeneis immer raucht. Gasförmiges CO2 selber ist allerdings farblos und somit nicht sichtbar. Was wir dann als Rauch sehen, ist die Feuchtigkeit (Wasser) aus der Luft, die an dem immer noch sehr kalten CO2 kondensiert und somit eine Art Nebel bildet. Es entstehen also ganz viele kleine Wassertröpfchen, die es so aussehen lassen, als würde das Trockeneis rauchen. Auf Grund dieser Eigenschaft wird es auch oft für Show-Zwecke verwendet. So gibt es zum Beispiel Nebelmaschinen auf Basis von Trockeneis. Der Nebel dieser Maschinen hat den Vorteil, dass er auf Grund seiner Kälte lange in Bodennähe bleibt und nicht den ganzen Raum „einnebelt“. Es kann auch den Effekt des rauchenden Cocktails erzeugen. Meistens wird Trockeneis allerdings zur Kühlung von allem Möglichen verwendet. Es ermöglicht beispielsweise den gekühlten Transport von Organen oder empfindlichen Chemikalien. In der Natur kommt Trockeneis übrigens nicht vor. Es muss immer technisch erzeugt werden. Da Trockeneis mit unter -75°C sehr kalt ist sollte längerer Kontakt mit der Haut vermieden werden, da es sonst zu schweren Kälteverbrennungen führen kann. Bei sehr kurzem Kontakt ist es allerdings harmlos, da das dauernd entstehende Gas eine dünne Schutzschicht zwischen Eis und Haut bildet. Diese Schicht Schützt aber eben nur für wenige Sekunden. Man nennt diesen Effekt auch Leidenfrost-Effekt, wobei der Name auf den Entdecker zurückgeht und weder mit Leiden noch mit Frost etwas zu tun hat.