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Wieso gibt es zu Ostern (bunte) Eier?

Neben dem Hasen ist das Ei wohl das bekannteste Symbol für Ostern. Um diese Zeit gibt es sie in allen Farben sowohl als echte Eier, als auch aus Schokolade oder zur Dekoration in den verschiedensten Varianten. Aber warum ist das Ei das Symbol für Ostern?

Das Ei steht im allgemeinen, ebenso wie der Hase, für die Fruchtbarkeit und das Leben und zwar schon länger als es das Christentum und damit Ostern gibt. Vor der Zeit des Christentums wurde zu ähnlicher Zeit bereits mit einem Fest der Frühling eingeläutet. Auch der Frühling steht für Fruchtbarkeit und Neuanfang und somit war es bereits damals Brauch, sich zu diesem Anlass gegenseitig Eier zu schenken. Als das Christentum dann die Auferstehung Jesu mit dem Frühlingsfest zu einem Osterfest vereinte, blieben Teile dieser Traditionen trotz anfänglichen Widerstands der Kirche erhalten. Auch die Färbung der Eier wurde eingeführt. Anfangs wurden die zu verschenkenden Eier nur rot gefärbt, was für das Blut Christi stand, bis irgendwann andere Farben mit jeweils anderen Bedeutungen dazu kamen. Heutzutage werden Eier in allen Farben und Mustern verziert und damit beispielsweise Sträucher oder die bekannten Osterbrunnen geschmückt.

Ein weiterer Zusammenhang der Eier mit Ostern ist durch die vorangehende Fastenzeit gegeben. Während der Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden. An Ostern, welches die Fastenzeit beendet, hatten die Leute Lust endlich wieder Eier zu essen. Außerdem haben sich während dieser Zeit natürlich reichlich Eier angesammelt, die dann gemeinsam zum Essen oder die genannten Rituale verwendet werden konnten.

Mit den Schokoladeneiern ist es genauso, wie mit den Schokoladenhasen. Die Süßwarenindustrie hat hier ein lukratives Geschäft erkannt und konsequent umgesetzt.

 

Quellen:

https://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/ostern/ostereier-brauch-bedeutung.html

https://www.wissen.lauftext.de/die-natur/die-zeit/warum-gibt-es-an-ostern-eier_.html

Was kostet eigentlich der Strom für meine Lichterkette?

Alle schmücken gerade wieder ihren Weihnachtsbaum oder dekorieren Balkon und Garten mit sämtlichen Lichterketten. Man hört oft, dass die Lichterketten ja so viel Strom verbrauchen.

Aber wie viel Strom ist das denn wirklich? Und was kostet mich das dann?

Natürlich hängt das von der Art, der Länge und der Größe der Birnen einer Lichterkette ab. Ich werde versuchen hier mal einen allgemeinen Überblick zu verschaffen was die entsprechende Kette an Strom kostet.

Normale nicht-LED Lichterkette:

Angenommen die Kette besteht aus 100 Lämpchen. Jedes dieser Lämpchen weist eine Leistung von 0,3 Watt auf (dieser Wert kann natürlich stark variieren). Die Gesamte Kette hat also eine Leistung von 30 Watt. Sagen wir mal die Kette brennt im Dezember, Januar und Februar jeden Tag von 16:00 bis 22:00 Uhr, also 6 Stunden. Die gesamte Brenndauer beträgt dann

(31+31+28) Tage  x  6 Stunden  =  540 Stunden

Die Leistung der Kette bleibt ja konstant bei 30 Watt, das heißt die in der gesamten Zeit verbrauchte Energie ergibt sich zu

540 Stunden  x  30 Watt  =  16200 Wattstunden (Wh)

Die Abrechnung des Stroms erfolgt immer in Kilowattstunden (kWh). Eine kWh entspricht 1000 Wh. D.h. der Energieverbrauch liegt bei 16,2 kWh.

Natürlich variiert auch der Preis für eine kWh. Um einfacher rechnen zu können nehme ich mal eine Preis von 30Cent/kWh an, was dem tatsächlichen Wert im Moment sehr nahe kommt. Die Gesamtkosten für den Betrieb der Kette errechnen sich also wie folgt:

16,2 kWh  x  30 Cent/kWh  =  486 Cent  =  4,86€

Normale LED-Lichterkette:

LED-Lichterketten sind deutlich sparsamer als die Ketten mit herkömmlichen Lämpchen. Die LED Technik verbraucht in etwa nur ein Zehntel an Strom im Vergleich zu Glühlampen. Folglich hat ein einzelnes LED-Lämpchen etwa eine Leistung von 0,03 Watt.

Der Gesamtenergieverbrauch einer vergleichbaren Lichterkette wäre somit auch um den Faktor 10 kleiner bei ca. 1,62 kWh. Die Kosten liegen damit bei nur knapp 50 Cent.

Für den Dauerbetrieb einer großen Anzahl an Lichterketten lohnt sich also durchaus der Umstieg auf LED Lichterketten, auch wenn diese noch etwas teurer in der Anschaffung sind.

Die Betriebskosten einer LED-Lichterkette sind also tatsächlich nicht mehr sehr hoch. Trotzdem sollte man die Ketten nur zu sinnvollen Zeiten brennen lassen und gegebenenfalls eine Zeitschaltuhr verwenden um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

Wer den genauen Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten seiner Lichterkette berechnen möchte, schaut am besten mal auf die Verpackung. Hier sollte eine Watt Angabe für die gesamte Kette stehen. Diese dann mit der ungefähren Brenndauer multiplizieren. Den hierbei erhaltenen Energiebedarf dann noch mit dem in der Stromrechnung aufgeführten Preis für eine kWh multiplizieren (auf Einheitenumrechnung von Wh auf kWh achten) und man erhält die Kosten für den Betrieb der Lichterkette.